KSC Hattenburg e.V.
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Hattenburgs Frauen sind Württembergischer Pokalsieger
-Öhringen-

Am gesamten Wochenende fand das Final-Four-Turnier der Frauen und Männer, auf der Anlage in Öhringen, statt. Im Halbfinale bekamen es die Hattenburger Frauen mit dem Zweitliga Absteiger SKV Brackenheim zu tun. Gleich von Beginn an, legten sich die Frauen um Kapitänin Sara Moser ins Zeug um den Einzug ins Finale zu schaffen. Vera Arnold lieferte sich einen spannenden Kampf mit abwechselnden Satzgewinnen. Am Ende stand bei Arnold 494 Kegel zu Buche und der Punktgewinn. Christine Dolderer sollte einen Top-Tag erwischen. Schnell waren die ersten zwei Sätze zu Gunsten Dolderer entschieden. Im Volle des dritten Satzes bäumte sich die Gegnerin aus Brackenheim auf, um das Ruder an sich zu reißen, doch Dolderer konterte mit einem Räumen von 78 Kegel und sicherte sich den Punkt. Am Ende konnte sie mit 565 Kegel sogar noch eine neue persönliche Bestleistung aufstellen. Etwas unerwartet deutlich führten die Frauen nun mit 2:0 Punkten und 100 Holz Vorsprung. In der Mittelpaarung startete Nicole Miller mit Problemen, könnte sich aber steigern. Mit am Ende 511 Kegel, war es ihr aber nicht möglich die Beste Spielerin der Brackenheimer aufzuhalten. Monika Fucker, lieferte sich in den ersten beiden Sätzen einen erbitterten Kampf, welche Fucker jeweils mit einem und zwei Holz Vorsprung für sich verbuchen konnte. Im dritten Durchgang profitierte sie von einer Verletzung der Gegnerin und machte den Punkt, mit 494 Kegel am Ende, perfekt. An dieser Stelle wünscht der KSC Hattenburg eine Gute Besserung an die Spielerin des SKV Brackenheim. Mit einem 3:1 und +68 Kegel lag es nun an der Schlussachse den Sack zu zu machen. Julia Schmidt hatte etwas Pech zu Beginn und musste die ersten beiden Sätze knapp abgeben. Nach dem deutlichen Gewinn des dritten Satzes keimte Hoffnung auf den Punkt noch zu holen, doch am Ende reichten die 512 Kegel nicht aus. Was sich aber währenddessen bei der Manschaftsführerin Sara Moser abspielte, war Kegelkunst vom Feinsten. Nach verhaltenem Start und doch zwei Satzgewinnen, brannte Moser im dritten Satz ein wahres Feuerwerk ab. Mit 110 in die Vollen und 79 im Räumen, erspielte sie das höchste Satzergebnis vom gesamten Wochenende bei Frauen und Männer zusammengezählt. Mit einem weiteren starken Satz schraubte auch Moser ihre persönliche Bestleistung, mit 615 Kegel nach oben. Am Ende stand auf der Anzeige ein 6:2 und 3191:3002 zu Gunsten Hattenburgs.
Am Finaltag warteten nun die Frauen der TSG Ailingen, welche sich im Halbfinale gegen Stuttgart Feuerbach durchsetzen konnte. Getrieben von den Leistungen vom Vortag, gingen Christine Dolderer und Vera Arnold zu Werke. Christine Dolderer bekam es mit der Vortags-Besten von Ailingen zu tun. Abwechselnd wurden die Sätze gewonnen, doch mit 523 Kegel, hatte Dolderer am Ende die Nase vorn und konnte den Punkt sichern. Vera Arnold bestätigte ihre sehr gute Form der letzten Wochen und siegte nicht nur glatt mit 4:0 Sätzen, sondern stellte ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung mit 554 Kegel auf. Damit rissen die Hattenburgerinnen, das Ruder sofort an sich. In der Mittelpaarung spielte Nicole Miller deutlich besser als am Vortag. Mit einem deutlichen Vorsprung und erspielten 542 Kegel, sicherte sie den dritten Mannschaftspunkt. Neu im Team zum Vortag, kam Marina Riegger zum Einsatz. Die ersten beiden Sätze, gingen allerdings knapp an die Gegnerin. Mit eisernen Willen und Kampfkraft, kam Riegger zurück und holte mit 517 Kegel den vierten Punkt. Somit würde der Schlussachse zwei Satzgewinne reichen um den Pokal zu gewinnen. Durch den deutlichen Vorsprung gingen beide recht verhalten zu Werke und verloren jeweils den ersten Satz. Im zweiten Satz spielten dann Sara Moser und Julia Schmidt deutlich verbessert und gewannen die nötigen Sätze zum Sieg. Damit waren die letzten 60 Wurf reines Schaulaufen. Während Sara Moser mit 538 Kegel einen weiteren Punkt holte, musste Schmidt mit 492 Kegel, den Ehrenpunkt der Gegnerin überlassen. Mit 7:1 und 3166:3023, errangen die Hattenburger Frauen den größten Mannschaftserfolg der Vereinsgeschichte, denn durch den Gewinn des Württembergischen Pokals sind sie in der neuen Saison, für den Deutschen Pokalwettbewerb startberechtigt.





 

 
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